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Für alle Hunde, egal ob jung oder alt, ist das Einzeltraining die effektivste Form, um individuell auf Sie und Ihren Hund eingehen zu können.

Die Ausbildung erfolgt ohne Einsatz von unsinnigen Hilfsmitteln oder Gewalt.
Wir arbeiten grundsätzlich nur über positive Verstärkung, denn nur was ein Hund gerne macht,   macht er auch zuverlässig.

Verzichtet man auf den Einsatz von Hilfsmitteln und Strafe, entsteht kein Meideverhalten am Hund, welches die Bindung zu Ihrem Tier gefährdet.

Der Unterricht findet bei Ihnen zu Hause oder in verschiedenen Umweltsituationen statt, je nachdem was trainiert werden soll.

Was wir benötigen um mit einem Hund zu arbeiten:

Halsband, Leine, evtl. Futter und natürlich den Menschen!


Unsinnige Hilfsmittel wie:

Halti
Würger
Sprayhalsband
Stachelhalsband
Elektrohalsband
Leinenruck
Rütteldose
Wurfdisc
sind bei uns tabu! 


Welpenspielgruppe ja oder nein??
Es gibt viele Gründe für Welpenbesitzer, eine Spielgruppe zu besuchen. Einige sagen: Mein Welpe
soll dort Sozialverhalten lernen. Die anderen meinen: Ich möchte, dass mein Welpe ausgelastet vom
Spielen ist. Andere wiederum sagen: Mein Welpe soll sich Artgenossen gegenüber angemessen
verhalten.

Aber ist dies wirklich so und was geschieht in diesen Spielgruppen?

In den meisten Fällen wird ein Haufen kleiner Welpen unterschiedlicher Rassen, Größe und Alter aufeinander losgelassen. Frei nach dem Motto: Die machen das schon unter sich aus. In der Tat, das machen sie, aber was die Kleinen dort machen, ist alles andere als witzig. Die Welpen etablieren dort ihre bis dahin gelernten Fähigkeiten. Sie hetzen sich gegenseitig, die Schwächeren werden von den Stärkeren gemobbt.

Das Ergebnis: Die Schwächeren versuchen, sich der Situation zu entziehen, suchen womöglich noch Schutz beim Halter und werden dann meistens mit einem "nun geh schön spielen" wieder in die Masse geschickt, während die stärkeren Welpen noch stärker werden und versuchen, ihre Position weiter auszubauen.

Für einige Zuschauer mag dies vielleicht lustig aussehen, für Ihren Welpen ist es allerdings alles andere als das. Für ihn geht es darum, Kräfte zu messen, Positionen zu verteidigen und Macht auszuüben.

Hinzu kommt noch, dass Ihr Welpe frei entscheiden darf, wann er Kontakt zu anderen Artgenossen aufnimmt. Hier finden die Halter es auch vollkommen in Ordnung und wenn sie nachher beim Spaziergang einen Artgenossen treffen und der Hund dort hin möchte, sieht man oft, dass er dann hinter sich hergezogen wird oder an der Leine geruckt wird. Aber er tut doch nichts anderes als das, was er in der Welpenspielgruppe gelernt hat. Man hat es ihm so überlassen.

Wo muss nun die Sozialisierung stattfinden?
Die Antwort lautet: In Ihrer Familie! Das sind Sie, Ihr Partner, Ihre Kinder und andere Tiere, die im Haushalt leben. Mit Ihnen gemeinsam in den verschiedenen Umweltsituationen zurechtzukommen, mit Ihnen gemeinsam den Kontakt zu Artgenossen aufnehmen. Hauptsache mit Ihnen gemeinsam! Schließlich soll es für Ihren Welpen/Hund das Größte sein, Ihnen zu folgen und nicht, mit fremden Artgenossen sinnlose Machtspiele auszuüben.